bio.feedback

Entspannungs- und Mentaltraining mit Biofeedback

Was ist Biofeedback?
Biofeedback ist eine Methode um psychische und physische Vorgänge, die dem Menschen normalerweise nicht bewusst sind, sichtbar zu machen. Ganz allgemein werden mit Biofeedback Körperfunktionen wie Hautleitwert, Körpertemperatur, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Muskelspannung und andere gemessen. Die Rückmeldung erfolgt meist über einen Computerbildschirm. Auf diesem können die Veränderungen simultan (zum Beispiel durch eine Linie, die sich entsprechend der Körperfunktion hebt und senkt) mit verfolgt werden.

Dadurch ergibt sich die Möglichkeit auf autonome Körperfunktionen willentlich Einfluß zu nehmen. Körperwahrnehmung und somit Selbstkontrolle sind lernbar. Ziel des Biofeedbacktrainings ist es, unser vegetatives Nervensystem willkürlich zu steuern, hauptsächlich eingesetzt als Entspannungstraining.

 

 

 

 

 

 

 

Wie geht man beim Biofeedback-Training vor?
Die Lernschritte beim Biofeedback-Training können wie folgt beschrieben werden:
1. Beobachten, wie sich die Kurve verändert
2. Experimentieren, wie die Kurve verändert werden kann
3. Lernen, den Kurvenverlauf bewusst zu steuern: Durchführen regelmäßiger Entspannungsübungen kann die Kurven beeinflussen.
4. Übertragung der erlernten Techniken auf Alltagssituationen: Üben bei schwierigen Rahmenbedingungen. Mentale Auseinandersetzung mit schwierigen Situationen mit Biofeedback-Unterstützung.

 

Wie wird Entspannung sichtbar?
Entspannung findet statt, wenn es gelingt, die Temperatur zum Steigen und den Hautleitwert zum Sinken zu bringen, wobei die Temperatur tendenziell körperliche Entspannung und der Hautleitwert emotionales und mentales Entspannen widerspiegelt.

Hautleitwert und Temperatur
Die Veränderung von Hautleitwert und Temperatur sind Reaktionen des Sympathikus. Der Sympathikus ist jener Teil unseres autonomen Nervensystems der für Aktivierung zuständig ist. Er befiehlt auch die Ausschüttung von Adrenalin - dem allseits bekannten Stress-Hormon. Eine Überbetonung des Sympathikus bewirkt in unserem Körper verschiedenste Stressreaktionen wie Erröten, Denkblockaden, Nervosität, Muskelverspannung, etc.

Weitere Stressreaktionen sind die Erhöhung der Schweißdrüsenaktivität (Verringerung des Hautwiderstandes) und die Verengung der peripheren Blutgefäße (Abkühlung der Handtemperatur).

Bei Entspannung kommt es hingegen zu einer Reduktion der Schweißdrüsenaktivität (niedriger Hautleitwert), die peripheren Blutgefäße weiten sich (Erwärmen der Hände). Durch die Darstellung des Hautwiderstandes und der Körpertemperatur mittels Biofeedback kann Rückschluss auf den inneren Zustand eines Menschen gezogen werden: das Maß der Anspannung wird sichtbar, Entspannung kann mitverfolgt werden. Der häufig beschwerliche und langwierige Weg zu Entspannung kann damit verkürzt und erleichtert werden.





 

Pausenmanagement - Eine Auszeit, die sich lohnt
Energietanken und Stressabbau beginnen nicht erst nach der Arbeit! Pausen steigern die Leistungsfähigkeit und halten gesund. Neuen Erkenntnissen zufolge sind mehrere kurze Pausen zielführender als wenige lange. Aktive Entspannung durch gezielte Übungen bringt weit mehr als passives Nichtstun.  iSense hat all diese Erkenntnisse berücksichtigt: die optimale Länge, ausgewählte Übungen und eine flexible Erinnerungsfunktion. Vorgefertigte Pläne machen die Umsetzung zum Kinderspiel. Selbst gestaltbare Pläne sorgen für individuelle Lösungen. Eine Recherche zu Kurzpausen am Arbeitsplatz von Mag. Gerhard Klicka, Arbeits- und Gesundheitspsychologe, Psychotheapeut (VT) finden Sie hier zum Download.

Testen Sie Ihre persönlichen Stresswerte und Ihre Entspannungsfähigkeit mit Biofeedback!

 Ihre Trainerin und Ansprechpartnerin: Mag. Brigitte Zadrobilek

Information und Terminvereinbarung

 

 

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